
In Angelsberg verbinden zwei Landwirte gemeinsam mit GPSS ihre ackerbauliche Nutzung mit einem innovativen Agri-PV-Konzept – für Landwirtschaft und erneuerbare Energie auf derselben Fläche. Für uns von GPSS hat sich die gemeinschaftliche Entwicklung dieses Projektes besonders spannend und lehrreich gestaltet.
Nach erfolgreichem Abschluss der Bauphase legen wir neben dem Monitoring der Energieproduktion einen großen Fokus darauf, die landwirtschaftlichen Aktivitäten und ökologische Entwicklung in entsprechenden Monitorings zu analysieren. Dies erlaubt wichtige Daten und Erkenntnisse für die weitere Entwicklung und Optimierung unserer Agri-PV Konzepte angepasst an einen aktiven Ackerbau zu gewinnen.

Auf der Suche nach Unterstützung zur Umsetzung ihres eigenen Projektes?
Nach der Identifikation der landwirtschaftlichen Anforderungen wurde die Agri-PV-Anlage gezielt darauf abgestimmt. Durch die gewählten Reihenabstände, die Höhe der Aufständerung sowie den Einsatz eines einachsig nachgeführten Systems wird die ackerbauliche Nutzung weiterhin ermöglicht. Die Hauptkultur wird zwischen den Modulreihen angebaut. Auch die Kulturauswahl wurde durch einen engen Austausch zwischen GPSS und den Landwirten im Rahmen des Projekts weiterentwickelt. Der bislang überwiegende Anbau von Winterkulturen wurde innerhalb der Fruchtfolge durch den Einsatz blühender Zwischenfrüchte sowie weiterer Getreidearten ergänzt.
Darüber hinaus wurde die landwirtschaftliche Fläche in ihrer strukturellen Zusammensetzung durch mehrjährige Blühstreifen erweitert. Diese wurden in der Anlagenplanung durch GPSS gezielt in Bereichen entlang der Anlagenpfosten angelegt, zu denen bei der Bewirtschaftung mit landwirtschaftlichen Maschinen ein Abstand eingehalten wird. Die Blühstreifen erfüllen dabei eine Doppelfunktion: Sie fördern die floristische Vielfalt und kompensieren zugleich das Bruthabitat der Feldlerche innerhalb der Projektfläche. So werden keine externen Flächen dafür gebunden.

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